Sichtung zum HGW-Bundesnachwuchschampionat Springen in Neustadt/Dosse
Durchwachsene Ergebnisse für Sachsen-Anhalt
Im Rahmen des Winter-Meeting in Neustadt/Dosse fand am dritten Adventswochenende die Sichtung zum HGW-Bundesnachwuchschampionat Springen für die U18-Springreiter:innen der ostdeutschen Landesverbände statt. Austragungsort war die außergewöhnlich festlich dekorierte Graf von Lindenau-Halle, die mit liebevoller Weihnachtsdekoration, Tannengrün und stimmungsvoller Beleuchtung bei vielen Teilnehmer:innen und Besucher:innen für Begeisterung sorgte und die Prüfungen in besonders angenehmer Atmosphäre stattfinden ließ.
Das Team aus Sachsen-Anhalt reiste mit Disziplintrainer Mike Kebernik an und stellte fünf Ponyreiter:innen sowie 14 Junior:innen. Bewertet wurden in den Prüfungen vor allem Sitz, Einwirkung und die Gesamtharmonie des Rittes – Kriterien, die ein hohes Maß an Konzentration und reiterlicher Präzision erfordern.
Sportlich verlief die Sichtung für Sachsen-Anhalt insgesamt durchwachsen. Ein erheblicher Teil der gestarteten Paare konnte die Prüfungen nicht regulär beenden oder blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück. Gerade in anspruchsvolleren Passagen zeigten sich Defizite in Rhythmus, Linienführung und Konstanz. Überzeugende Runden waren eher Ausnahmen denn die Regel.
Einzelleistungen im Überblick
- Janne Woestmann präsentierte sich mit Phiodora RM am konstantesten und erreichte einen ausgezeichneten 3. Platz, was als deutliches sportliches Ausrufezeichen zu werten ist und mit einer Einladung zum weiterführenden Lehrgang honoriert wurde.
- Emilia Schön sicherte mit Can Caipina einen sehr respektablen 6. Rang und zeigte solide Leistungen im Teilnehmerfeld.
- Bettina Heise konnte mit Lauree II ebenfalls eine starke Runde abrufen und wurde 9., was ihr gute Perspektiven für weitere Fördermaßnahmen sichert.
- Hardi Hechtner und Skady Trümper komplettierten die sachsen-anhaltinischen Platzierungen mit Rang 10. bzw. 13. Rang.
Bereits eine Woche zuvor hatten einige Kaderreiter:innen im Rahmen eines Kaderlehrgangs gezielt an den Standardparcours gearbeitet, um sich strukturiert auf die Sichtung vorzubereiten. Linienführung, Distanzen und Rhythmus waren damit grundsätzlich vertraut. Leider zeigte sich in Neustadt/Dosse, dass die Umsetzung unter Wettkampfbedingungen für viele Paare noch eine Herausforderung darstellte.
Die Sichtung in Neustadt/Dosse war für Sachsen-Anhalt insgesamt eine realistische Standortbestimmung. Neben starken Leistungen zeigten sich deutliche Erkenntnisse für die weitere Trainingsarbeit.
Unabhängig vom sportlichen Abschneiden wurde das Wochenende von vielen Beteiligten auch wegen der festlichen, liebevoll dekorierten Atmosphäre der Halle positiv in Erinnerung behalten. Reiter:innen, Familien und Betreuer unterstützten sich gegenseitig und nutzten die Sichtung als wichtige Lernerfahrung für die kommende Saison.
Die vollständigen Ergebnisse sind in den FN-Erfolgsdaten abrufbar.









































